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Der geheime Spotify Deal mit den Plattenfirmen

Wie sieht es hinter den Kulissen der glitzernden Musikwelt wirklich aus und wer sind die mächtigen Entscheidungsträger, welche über das Einkommen von Urhebern und Künstlern entscheiden.

Schon lange bitten Musikschaffende um mehr Transparenz und die Offenlegung der geschlossenen Verträge zwischen Spotify und den Plattenfirmen. Nur 1% von 8 Millionen Künstlern bei Spotify verdienen 90% des Geldes.

Obwohl die Streaming-Revolution der Musikindustrie finanzielle Erfolge beschert hat, haben die meisten Künstler Schwierigkeiten, allein von den Einnahmen aus Streams zu leben.

Es ist eine komplexe und herausfordernde Realität, die viele Künstler akzeptieren, während sie sich weiterhin für Fairness und Transparenz einsetzen. 

Der BR hat mit seiner Doku Reihe "Dirty Little Secrets" dazu einmal etwas tiefer geforscht.

 Leider verschwinden solche hochwertigen journalistische Dokumentationen oftmals sehr schnell wieder von der Oberfläche. Du kannst dabei helfen, dass mehr Leute davon Erfahren. 

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Musik muss wieder mehr Wert werden!

Schaue dir jetzt die Dokumentation an:

Prominente Artists trauen sich gemeinsam, vor die Kamera zu treten und ihre Kritik zu äußern, nachdem mächtige Player in geheimen Verhandlungen über die Zukunft der Musikindustrie entschieden haben, ohne Bands und Künstler*innen zu berücksichtigen.

Faktencheck:

  • Nur 1 % der über 8 Millionen Künstler bei Spotify verdienen 90 % des Geldes.
  • Es gibt undurchsichtige Verträge zwischen Spotify und den Plattenfirmen, die den Künstlern nicht offenbart werden.
  • Die drei größten Labels kontrollieren rund 70 % des weltweiten Musikmarktes und halten zusammen.
  • Die Labels erhalten mehr als die Hälfte des Umsatzes, den Spotify pro Stream generiert.
  • Die genauen Details des Deals zwischen Spotify und den Labels wurden nie öffentlich gemacht.
  • Die Labels erhalten Anteile am Unternehmen Spotify, die heute Milliarden wert sind.
  • Die Musikindustrie verdient dank Streaming mehr Geld als je zuvor, und die Majors dominieren weiterhin den Markt.
  • Die meisten Künstler können nicht allein von den Einnahmen aus Streams leben.
  • Viele Künstler akzeptieren die Situation, obwohl sie frustriert sind, wer wirklich von den Streams profitiert.

Die ungleiche Verteilung der Einnahmen bei Spotify und undurchsichtige Verträge mit den Labels haben dazu geführt, dass nur 1 % der Künstler den Großteil des Geldes verdienen. Die Macht der Labels und die finanziellen Vorteile, die sie genießen, bleiben bestehen. 

Die Geistermusiker

Es stellt sich immer mehr der Verdacht heraus, dass Spotify dem Prinzip Netflix und Amazon folgt. Hauseigne Netflix Originals Produktionen oder eben von Amazon unter eigenem Namen vertriebene Produkte. 

Bei Spotify könnte das so aussehen: Man kooperiert mit den besten Produzenten, holt sich die besten Musiker ins Boot und lässt sie zusammen Songs schreiben, welche anschließend zum Streaming auf Spotify bereit stellen. Nur unter welchem Namen veröffentlicht man dann sowas?

Die Spur führt nach Schweden zu einem Künstler, der über einhundert Persönlichkeiten erfindet und unter deren Namen seine Musik veröffentlicht. Seine Songs landen in offiziellen Spotify-Playlisten und werden millionenfach angehört. Was verbirgt sich hinter diesem Phänomen?

> Jetzt Teil 2 der Dokumentation anschauen

Christian Benner

Über den Autor:

Christian ist Audioengineer und hat die Initiative Homerecording1x1 ins Leben gerufen, um Musikern und ambitionierten Homerecordern eine deutschsprachige Plattform zu geben, die ganz klare Anleitungen zum Thema Recording, Mixing & Mastering auf den Punkt bringt.

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