Digital Audio Workstation

Die 7 besten Audiosoftwares auf diesem Planeten


Digital Audio Workstation - Audio Software, sogenannte DAWs, sind das Herzstück jedes Studios. Allerdings tummeln sich auf dem Markt nicht gerade wenige Kandidaten, die allesamt mächtig viel auf dem Kasten haben und dementsprechend komplex ausgestattet sind. Dabei setzen einzelne Produkte auf unterschiedliche Schwerpunkte und eignen sich daher besonders gut für bestimmte Anwendungsgebiete.

Kurzum: Wer in die Welt von Musikproduktion und Home Recording einsteigen möchte, hat erst einmal die Qual der Wahl die richtige DAW für die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack zu finden. Worauf es im Einzelnen ankommt, welche unterschiedlichen Spezialitäten die einzelnen Modelle haben und auf was es im Allgemeinen vor dem Kauf zu achten gilt, erfährst Du in unserer Marktübersicht über die besten DAWs.

Digital Audio Workstation -

Vergleichstabelle

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Diese Fragen solltest du vor dem DAW-Kauf beantworten

Für welche Musikrichtung soll die DAW vorrangig eingesetzt werden?

Viele DAWs besitzen ihre speziellen Vorzüge und Eigenheiten, die so manches Modell insbesondere für bestimmte Einsatzfelder empfehlen.

Wer vorrangig Dance- und Pop produziert, braucht vor allem umfassende MIDI-Funktionalität und profitiert nicht nur von mitgelieferten Effekt-Plug-ins, sondern vor allem auch von beiliegenden, virtuellen Klangerzeugern.

Cubase oder Fruity Loops bieten zum Beispiel dergleichen und sind daher nicht von ungefähr gerade bei Dance-, Hip Hop- oder Pop-Produzenten beliebt. Ist hingegen live aufgenommene Musik, wie Rock, Folk oder Klassik der geplante Schwerpunkt, sind MIDI & Co. nicht so wichtig. Dann können traditionell auf Audiobearbeitung spezialisierte DAW-Lösungen, wie zum Beispiel Pro Tools ihre Stärken ausspielen.


Was ist Dir sonst in puncto Ausstattung wichtig?

Der eine wünscht sich eine einfach zu bedienende Software, mit der sie oder er auf simpelstem Wege seine musikalischen Ideen festhalten möchte. Ein anderer bevorzugt wiederum eine große, mitgelieferte Plug-in- und Klangerzeuger-Sammlung.

Wieder ein anderer legt großen Wert auf blitzschnellen Workflow mit flexibler Shortcut- und Makro-Befehls-Funktionalität. Vor dem Kauf solltest Du also, gerade auch wieder in Bezug auf deine favorisierte Haupt-Musikrichtung überlegen, welche Features für deine Projekte und deine bevorzugte Arbeitsweise potentiell ideal sein könnten.


Sind nur Studio- oder auch Live-Einsätze geplant?

Zwar bieten die allermeisten DAWs auf den ersten Blick dieselben Core Features. Je nach dem, ob Du jedoch damit nicht nur Songs produzieren, sondern auch live performen möchtest, kommt es auf die dafür entscheidenden Details an.

So richten sich zum Beispiel klassische Sequencer-Workstations, wie Cubase Pro, Studio One oder Logic in erster Linie an Producer mit festem Studio Equipment. Dahingegen eignen sich Ableton Live oder auch Reaper aufgrund Live-tauglicher Features sowie entsprechender Architektur neben der reinen Musikproduktion auch hervorragend für den Live-Einsatz.


Wie hoch ist dein Budget?

Last, but not least stellt sich selbstverständlich auch die Frage nach dem Preis - und was dafür alles geboten wird. Am günstigsten sind abgespeckte Lite-Versionen, die bei so manchem DAW-Modell angeboten werden und manchmal sogar gänzlich kostenlos daherkommen, wie zum Beispiel die Prime-Version von StudioOne.

Diese besitzt beispielsweise im Vergleich zu den größeren Versionen StudioOne Artist und Professional alle Basisfunktionen und verfügt lediglich nicht über ein umfangreiches Paket mitgelieferter Plug-ins oder spezielle Profifunktionen, wie integrierte Melodyne-Tonhöhenkorrektur.

Gerade für den Einstieg sind solche daher günstigeren oder gar kostenlosen Ausführungen ideal. Steigen dann später einmal die Ansprüche an die Digital Audio Workstation, kann immer noch über ein Upgrade zur nächst höheren, teureren Variante nachgedacht werden.

In jedem Fall sollte vor dem Kauf genau hingeschaut werden, an welchen Stellen Einschränkungen im Funktionsumfang vorhanden sind.

Sprich: Gibt es eventuelle Beschränkungen in puncto maximaler Spurenanzahl, sind eventuell essentielle Plug-ins doch nur im größeren Paket mit dabei oder lauern sonst irgendwelche Einschränkungen?

Digital Audio Workstation: Die 7 Klassiker

ab 99 €

Cubase Pro Digital audio Workstation

Cubase

Der beliebte Klassiker: Vielseitiger Allrounder mit umfassender Komplettausstattung.

  • Vari Audio 3 Pitch Correction und Time Alignment
  • reichhaltiger Plug-in- und Sound-Content
  • hervorragender, klassischer Arbeitsfluss
ab 599 €
Protools DAW Audio Software

Pro Tools

Die Profi-Lösung für anspruchsvolle Audio- und Post-Produktion.

  • Clip-Gain
  • Professionelles Audio Editing
  • Optionale HDX DSP-Unterstützung
ab 59 €
Studio One DAW Audio Workstation

StudioOne 

Praxisorientierte DAW mit innovativem, dreiseitigem Ein-Fenster-Konzept.

  • Melodyne Essential (StudioOne Professional)
  • intuitiver Workflow
  • integrierte Mastering-Umgebung
ab 79 €
Ableton Live Daw DJ Audio Workstation

AbletonLive 

Für den Live-Einsatz konzeptionierte DAW mit großer Content-Library.

  • Live-tauglicher Session View
  • Loop-basiertes Arbeiten
  • temposynchrones Search & Place von Audio Files
ab 89 €
FL Studio Digital Audio Workstation DAW

Fruity Loops FL Studio 

Gerade im Dance-Bereich beliebte DAW-Lösung mit großem Klangerzeuger- und Sound-Paket.

  • Pattern-basierte Komposition
  • simple Bedienung
  • tolle Plug-in-Instrumente
ab 60 €

Reaper 

Preis-Tipp! Schnörkellose und solide ausgestattete, schlanke DAW zum Schnäppchenpreis für Privatanwender.

  • solide Ausstattung
  • einfaches Handling
  • internes Bridging von 32 Bit-Plug-ins
ab 229 €
Logic Elf Apple X XI Digital audio workstation Pro

Logic Pro 

Komplexe Traditions-DAW für Mac IOS mit überaus reichhaltigem Sound- ud Plug-in-Arsenal und attraktivem Preis.

  • starkes Plug-in-Paket
  • überragend große Sound-Content Library
  • komplexer Funktionsumfang

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

Eine moderne Sequencer-Software muss einiges können und auch zum ein oder anderen Kunststück in der Lage sein. Auch sollte bei allem Funktionsreichtum das Thema Workflow nicht zu kurz kommen. Im Folgenden zeigen wir Dir, was DAWs aktuell leisten und worauf es im Einzelnen ankommt.


Audio-Bearbeitung

Ob für Band-Projekte oder Vocal-Recording, gerade auf dem Sektor klassischer Audio-Aufnahmen liegt die Messlatte im Jahr 2020 bereits ziemlich hoch.

Sprich: In Sachen Audio-Ver- und -bearbeitung muss eine aktuelle DAW-Software so einiges an entsprechenden Features mitbringen.

 Zu allererst müssen Audio Engine und Aufnahmequalität stimmen, wobei eine Auflösung von bis zu 192 kHz und 64 Bit obligatorische Standard-Fähigkeiten sind. Darüber hinaus gehören umfassende Bearbeitungs-Funktionen in hoher Qualität, wie Time Stretching, Pitch Shifting oder Audio-Quantisierung zum Audio-Pflichtprogramm.

Kurz: Das beliebige Formen von Audio-Material, also Dehnen und Stauchen sowie 'rauf- und 'runterschieben von Tönen, sollte in einer aktuellen Vollversion kein Thema sein. Sollen zum Beispiel die eigenen Gesangsaufnahmen mit derzeitigen Radio-Produktionen mithalten können, ist dafür neben konstanter Dynamik, Effekten und Konsorten ein minutiöses Tuning obligatorisch.

Das kann jedoch einzig mit entsprechenden, Vocal-optimierten Pitch Shifting Features á la Melodyne & Co. erreicht werden, die wie gesagt mittlerweile zur Standard-Ausrüstung amtlicher DAWs, wie Cubase, Pro Tools und dergleichen gehören.


MIDI-Sequencing

Neben umfassenden Audio-Bearbeitungsmöglichkeiten gehört zudem auch eine flexible MIDI-Verarbeitung zum Pflichtumfang einer Digital Audio Workstation.

Daher stammt auch die heutige Nebenbezeichnung „Sequencer“, denn heutige DAW-Programme entstanden ursprünglich als reine MIDI-Sequencer. Damals in den 1980er Jahren steckte die digitale Audioverarbeitung noch in den Kinderschuhen und war noch überaus teuer. An heutiges, umfassendes Audio-Arrangement war seinerzeit höchstens ansatzweise zu denken, wohl aber an die Fernsteuerung von Synthesizern und Drum Machines mittels bereits zu dieser Zeit standartisiertem MIDI-Protokoll.

Cubase startete zum Beispiel 1989 als MIDI-Sequencer-Software auf dem ATARI ST-Computer, der im Übrigen bereits mit werkseitiger MIDI-Schnittstelle ausgestattet war. Im hier und jetzt ist gerade für zeitgemäße Pop-Produktion mit zünftigen Beats und coolen Synth-Sounds sind umfassende MIDI-Funktionen unerlässlich. Sprich: Egal, ob als echte Hardware oder in Plug-in-Form vorhanden, spielen Drum Machines und Synthesizer ihre gewünschten Sounds, Melodien und Harmonien erst beim Empfang entsprechender MIDI-Daten entsprechend ab.

Diese werden idealerweise über ein angeschlossenes MIDI-Keyboard eingespielt und in der DAW aufgenommen oder aber direkt per MIDI-Editor eingegeben. Anschließend folgt das Editieren, Quantisieren und Arrangieren der Noten-Daten, beziehungsweise der Einbau ins Projekt.


Mitgelieferte Effekt-Plug-ins, Instrumente und Sounds.

Apropos: Ohne eine Grundausstattung an Klangerzeuger- und Effekt-Plug-ins sowie Audio-Samples läuft erst einmal nicht viel außerhalb der reinen Aufnahme von Audio-Dateien. Selbst wer einzig und allein rein akustische Produktionen, wie Klassik, Folk oder dergleichen fahren möchte, benötigt mindestens ein Basispaket der wichtigsten Effekt-Plug-ins für etwaige Korrekturen in der Abmischung sowie im Mastering. Auch an dieser Stelle unterscheiden sich nicht nur einzelne DAW-Modelle voneinander, sondern selbstredend auch Voll- und Lite-Versionen. Ist also bereits von vornherein klar, dass in erster Linie Dance, Hip Hop, Pop und Co. produziert werden sollen, sollten vor allem DAWs mit reichhaltigem, mitgeliefertem Plug-in- und Sound-Content in Betracht gezogen werden.

Wissenswert in dem Zusammenhang ist auch ein Überblick über die verschiedenen Formate, die sich im Lauf der Zeit entwickelt haben. Da zu Anfang der DAW-Entwicklung noch jeder Hersteller mit einem eigens entwickelten Plug-in-Standard arbeitete, haben sich verschiedene Formate etabliert. Die wichtigsten und gängigsten sind VST, AU, AAX und RTAS und werden aktuell von den meisten DAWs sowie von den allermeisten Herstellern unterstützt. Von daher ist die Kompatibilität gerade von gängigen Spitzenherstellern, wie Native Instruments, Waves oder Universal Audio zu allen gängigen Pro-DAWs grundsätzlich gesichert. Was allerdings hier und da problematisch werden könnte, sind ältere Plug-ins, die nicht mehr weiterentwickelt werden. Gerade im Falle von älterer Freeware werden lediglich ein oder zwei unterschiedliche Formate geboten, was dann eine Verwendung mitunter unmöglich macht. Auch in puncto 64 Bit-Kompatibilität hapert es dann oftmals bei alten, meist nur noch auf 32 Bit lauffähigen Kandidaten. Abhilfe können da einzig Konverter, wie im Falle von VST die JBridge-Software schaffen. Solche Konvertierungsprogramme stellen sozusagen eine Brücke vom 64 Bit-Betriebssystem zum 32 Bit-Plug-in her und machen ein solches somit wieder lauffähig. Im Falle altbewährter und lieb gewonnener Schätzchen ist dieses Verfahren der rettende Anker für eine weitere Verwendung.


Workflow

Neben zentralen Features, wie Audio, MIDI oder mitgeliefertem Plug-in- und Sound-Content darf auch der Workflow nicht zu kurz kommen. Gerade bei komplexem Funktionsumfang einer DAW-Software ist es umso wichtiger, dass alles stets übersichtlich und vor allem möglichst intuitiv bedienbar bleibt. Dabei helfen nicht nur Drag n Drop-Funktionalität, Tastatur-Shortcuts, farbliche Markierung von Spuren und Konsorten oder ein geordnetes Fenster-Layout. Zusätzlich können auch separat erhältliche Hardware-Controller den Arbeitsfluss entscheidend durch direkte Funktionszugänglichkeit beschleunigen. So ist beispielsweise für Cubase Steinbergs hauseigener CC 121-Controller erhältlich, mit dem sich unter anderem Transport- und Kanal-Features bequem direkt fernsteuern lassen. Das spart Zeit und lässt der Aufmerksam für das musikalische Geschehen mehr Freiraum. Ebenso praktisch sind auf en Fernsteuerprotokollen EuCon und HUI basierende Controller-Lösungen, wie beispielsweise Mackie Control oder aber S1, S3 und Konsorten aus dem Hause AVID. Solche Controller-Hardware funktioniert nicht nur mit Pro Tools, sondern zum Beispiel auch mit Cubase, Logic Pro, AbletonLive oder Reason.

eine optimale Übersicht über alle im Arrangement-Fenster der DAW angelegten Spuren. Entscheidende Features sind dabei Spur-Ordner sowie die farbliche Markierung zur direkt ersichtlichen Einordnung aller Spuren mit Sounds der gleichen Kategorie, wie beispielsweise Vocals, Drums, Gitarren oder Synths.


Digital Audio Workstation: Details & Vergleiche

Produktbeschreibungen zu allen Softwares

Cubase Pro Digital audio Workstation

Versionen:

Pro, Artist, Elements, AI, LE

Cubase Pro 10.5

Cubase ist eine der beliebtesten DAWs und zählt zu den wohl ältesten Sequencern überhaupt auf dem Markt. 1989 als MIDI-Sequencer für den Atari ST entstanden, ist Cubase Pro heute in seiner aktuellen Version 10 eine voll ausgestattete Audio- und MIDI-Workstation, die praktisch keine Wünsche offen lässt.


Zu allererst kann der DAW-Klassiker aus dem Hause Steinberg mit umfangreichem MIDI-Sequencing und jeder Menge fantastischen Audio-Bearbeitungs-Möglichkeiten auftrumpfen. Neben Features, wie Audio-Quantisierung, Audio Warp oder praktischen Sampler-Spuren bieten auch die hauseigene Vari Audio Pitch-Korrektur sowie das jüngst hinzugekommene Audio Alignment Tool jede Menge kreative Erleichterung bei der Arbeit mit Audio-Material.


Zu alledem wird ein komplettes Rundum-sorglos-Paket aus vielen hochwertigen Effekt-Plug-ins und Klangerzeugern mitgeliefert. Alle wichtigen Prozessorkategorien, wie Kompressoren, EQs, Hall, Delay sowie auch praktische Werkzeuge, wie Envelope Shaper, Distortion-Tools oder Gitarren-Amps sind mit von der Partie. Auf Seiten der mitgelieferten Instrumente sind unter anderem die virtuelle Drum Machine Groove Agent, der Traditions-Sampler Halion oder Synthesizer, wie Retrologue 2 und Padshop 2 vertreten.


Kurzum: Gerade Einsteiger erhalten damit eine umfassende Grundausstattung aus Allround-DAW sowie umfangreicher Sound- und Plug-in-Sammlung.

CUBASE Pro:

Protools DAW Audio Software

Versionen:

Ultimate, Native, First

Pro Tools 12

Vor allem wenn es um Audioaufnahme und -Bearbeitung geht, gilt Pro Tools im wahrsten Sinne des Wortes als Profi-DAW, die als Teil eines ausgeklügelten Systems aus hochwertigen Audiointerfaces, DSP-Accelerator-Hardware und DAW-Controllern entwickelt wurde.


 Drei verschiedene Ausstattungsvarianten sind erhältlich, die unterschiedlich reichhaltig mit Features, Plug-ins und mitgeliefertem Sound-Content ausgestattet sind. Zuallererst bietet Pro Tools First einen kostenlosen Einstieg in Avids DAW-Welt. Allerdings kommt diese mit starken Feature-Einschränkungen lediglich einer Maximalanzahl von 16 Audio-, MIDI- und Instrumenten-Spuren daher. Die reguläre, kostenpflichtige Pro Tools Vollversion bietet für 599 Euro hingegen das volle Spur- und Funktionsprogramm mit unter anderen maximal 128 Audiospuren. 

Darüber hinaus ist auch eine Videospur enthalten, was somit bequeme Videovertonung direkt am Bild im DAW-Projekt ermöglicht. Wem das nicht ausreicht, bekommt schließlich mit Pro Tools Ultimate nochmal mehr an Power an die Hand. Unter anderem maximal 384 Audiospuren, Pro Tools HDX-Unterstützung, maximal 64 Videospuren und erweiterte Video-Bearbeitungsmöglichkeiten machen die größte Pro Tools-Version neben besonders umfangreichen Musikproduktionen und auch für Filmmusik, Videovertonung und Post Production attraktiv.

Außerdem profitieren groß angelegte Projekte neben der größeren Anzahl jedweder Art von Spuren zusätzlich von der optionaler DSP-Berechnung diverser Programm-Features mittels HDX-Hardware. Letztere sorgt unter anderem durch die Auslagerung der Berechnung von AAX-Plug-ins für Entlastung des Host-Computers und ermöglicht so auch in großen Projekt-Sessions geringste Aufnahme- und Wiedergabelatenzen. Wer schließlich über die gebotene Spurenanzahl hinaus weitere Extra-Spuren benötigt, kann einzig in der Ultimate-Version mittels separat erhältlichem Voice Pack aufstocken. Dieses beinhaltet zusätzliche 128 Mono-Audio-Streams, was 128 Mono-Audiospuren oder 64 Stereo-Audiospuren, beziehungsweise Stereo-Instrumentenspuren bedeutet.

Sprich: Je nach dem, um wie viele Extra-Spuren Pro Tools Ultimate letztlich erweitert werden soll, müssen entsprechend viele Voice Pack-Lizenzen her. Apropos Erweiterung: Wo in puncto größerem Spuren-Bedarf lediglich Ultimate überhaupt erst eine Aufstockung erlaubt, sind hingegen in Sachen Erweiterung des kreativen Horizonts in allen drei Versionen erst einmal keinerlei Grenzen gesetzt. So besitzt selbst die kostenlose First-Variante, wenn auch mit Einschränkungen, gleichermaßen Avids innovatives Cloud Collaboration-Feature. Dieses erlaubt via Avid Cloud die Zusammenarbeit mit praktisch jedem anderen Pro Tools-User auf dem Planeten und enthält in allen Pro Tools Varianten stets 1 Gigabyte Cloud-Speicher. Lediglich First ist zusätzlich auf maximal 3 Cloud-Projekte beschränkt und erfordert für die Nutzung selektiver Projektsynchronisation ein kostenpflichtiges Cloud-Abo.

Bei aller Feature-Vielfalt bleibt am Ende nur ein einziger Wermutstropfen. Im Gegensatz zu anderen DAWs, wie beispielsweise Cubase ist bislang keine Pitch Correction- sowie Time Alignment-Funktion vorhanden. Soll jedoch zwecks Abhilfe externe Processing-Software, wie Autotune, Melodyne oder ReVoice Pro in Pro Tools eingebunden werden, kann dies aufgrund bislang fehlender ARA2-Schnittstelle allerdings nicht direkt und Frame-genau im Projekt geschehen. Stattdessen bleibt nur der Umweg über extra Ex- sowie Re-Import der betreffenden Audio-Daten. 

Protools:

Studio One DAW Audio Workstation

Versionen:

Professional, Artist, Prime

Studio One 4 

StudioOne ist ähnlich wie Pro Tools, Cubase oder Logic eine klassisch orientierte DAW-Lösung, die insbesondere auf einfache, intuitive Bedienbarkeit setzt. Wie bei vielen anderen Herstellern bietet auch Presonus drei verschieden umfangreiche Versionen an.

Als besonderes Schmankerl liefert die kostenlose Basisversion StudioOne Prime zuerst Einsteigern eine mit dem Allernötigsten ausgestattete DAW. Der Clou: Im Gegensatz zu kostenfreien Lite-Versionen manch anderer Hersteller ist in Prime die Anzahl von Audio-, MIDI-, Instrumenten- und Effekt-Spuren unbeschränkt - einzig die Maximalanzahl von Busspuren ist limitiert.


Die nächst größere, mittelgroße Artist-Version kommt bereits zusätzlich mit mehr Effekt- und Klangerzeuger-Plug-ins sowie mit mehr Programm-Features daher, wohingegen die größte, Professional-Ausgabe schließlich über den vollen StudioOne-Funktionsumfang verfügt. Innovatives Konzept: 

Auf drei separaten Hauptseiten entsteht der eigene Track in mehreren Produktionsschritten. Auf der ersten Seite, der Start Page lassen sich Projekte laden und allgemeine Einstellungen vornehmen. Auf Seite zwei, der Song Page, beziehungsweise im eigentlichen Projektbereich geht’s dann mit Audio-, Instrumenten- und MIDI-Spuren & Co. zur eigentlichen Produktionsarbeit und damit ans Eingemachte. Seite Numero drei alias Project Dialog dient schließlich der Finalisierung des Tracks, des sogenannten Mastering der zuvor auf der Song Page erstellten Produktion. Letzteres ist einzigartig in StudioOne, denn keine andere DAW bietet eine vergleichbare, bereits mit eingebaute Master-Lösung.

Damit nicht genug, hat StudioOne noch weitere, innovative Features zu bieten. Praktisch: Beispielsweise emuliert die integrierte, sogenannte Mix Engine-Funktion das Klangverhalten analoger Schaltungen, wie sie in großen Analogmischpulten vorhanden sind auf Wunsch in allen im Projekt vorhandenen Spuren. Wozu bei anderen DAWs bislang darauf spezialisierte, Drittanbieter-Plug-ins bemüht werden müssen, bedarf es in StudioOne hingegen nur ein, zwei Mausklicks und das ganze Projekt erhält sogleich den begehrten Analog-Anstrich.

Daneben erweitern praktische Features den praxisorientierten Funktionsumfang, wie integrierte Melodyne Essential-Tonhöhenkorrektur, Unterstützung der ARA 2.0-Schnittstelle zur projektgebundenen Einbindung externer Software-Erweiterungen sowie innovative Multi-Instrumente. Apropos: Zwecks cleverem Workflow-Support lassen sich alternativ zu den hauseigenen Tastatur-Shortcuts auch komplette Tastenkürzel-Sets anderer DAWs, wie Pro Tools oder Cubase importieren. Das erleichtert gerade erfahrenen Usern, die auf den Geschmack von StudioOne gekommen sind, den Umstieg von anderen Systemen.

Apropos: Wem der Funktionsumfang seines StudioOne-Bundles nicht genügt, kann im integrierten Presonus-Shop sein Funktions- und Sound-Arsenal aufstocken. Dort lassen sich gerade die beiden kleinen Bundle-Varianten bei Bedarf per Add Ons um Funktionen erweitern oder neue Plug-ins und Sounds - auch von namhaften Drittanbietern – hinzufügen. Abgerundet wird alles durch ein umfangreiches, hauseigenes Programm an Audiointerfaces, die selbstredend mit speziellem Hinblick auf StudioOne entwickelt wurden.

Praktisch: So lassen sich beispielsweise in den Modelle Quantum sowie Quantum 2626 diverse Features, wie insbesondere die Preamps direkt aus der Presonus-DAW heraus fernsteuern. Last, but not least lässt sich auch die Presonus-DAW selbst via Presonus Remote-App von Tablet oder Smartphone fernsteuern, was abermals für einen Workflow-Boost sorgt.

Studio One:

Ableton Live Daw DJ Audio Workstation

Versionen:

Suite, Standart, Intro

Ableton Live

Wie bereits der Name suggeriert, ist das Alleinstellungsmerkmal von AbletonLive dessen gleichzeitiger Fokus auf Bühnentauglichkeit. Sprich: Diese DAW schlägt gekonnt die Brücke zwischen Studio-Arbeit und Live-Performance.

Neben herkömmlicher Projekt-Fenster-Ansicht steht zusätzlich die sogenannte Session View-Ansicht bereit. Diese ist auf Loop- und Sync-basierte Echtzeit-Performances spezialisiert, die jedoch zeitgleich auch im „normalen“ Projektfenster aufgezeichnet werden können, um daraus später ein „fertiges“, ausproduziertes Musikstück zu machen.

Um live noch mehr Kontrolle über Effekte und Konsorten zu haben, wurden zudem acht Makro-Regler eingebaut. Diese lassen sich auf nahezu alle Parameter in Live mappen, beliebig oft verknüpfen und auch per MIDI-Controller fernsteuern. 

Dazu und für viele weitere Live-taugliche Funktionen eignet sich insbesondere Abletons eigenes, separat erhältliches Controller-System namens Push, das speziell auf Performance-Sessions mit AbletonLive zugeschnitten ist. Apropos: Auch AbletonLive verfügt selbstverständlich über mannigfaltige Audio-Warp-Möglichkeiten, um Audio Files jederzeit temposynchron ins Projekt einzubinden und kreativ zu manipulieren. So lassen sich als Clou zum Beispiel DJ-Sets und Echtzeit-Performances mit Audio-Loops, Effekten und virtuellen Instrumenten kombinieren, indem einfach die Tracks zum auflegen kurzerhand ins Ableton-Projekt importiert werden.

Anschließend lassen sie sich Tempo-synchron mit den restlichen Projekt-Inhalten kombinieren, was speziell für den Live-Betrieb praktisch unbegrenzte Kreativ-Möglichkeiten bietet. Selbstverständlich sind auch diverse Effekt-Plug-ins, virtuelle Instrumente sowie Sample-Packs mit von der Partie, deren Vielzahl und Vielfalt je nach AbletonLive-Paket variiert.

Kurzum werden drei verschieden starke Bundles zusammen mit Live angeboten, die nebenbei übrigens auch unterschiedlich breit mit Features ausgestattet sind. Jedoch liegen die Unterschiede in erster Linie auf Seiten der Plug-ins und Sounds. Zunächst beinhaltet das „Intro“-Paket eine auf das Notwendigste reduzierte Grundausstattung, wohingegen eine Etage darüber das „Standard“-Bundle bereits ein solides Plus an Zusatzbeigaben mitbringt. „Suite“ bietet schließlich als großes Komplettpaket eine luxuriöse Vollausstattung, die so ziemlich alle möglichen Anwendungsgebiete abdeckt. Mit alledem und insbesondere den cleveren Live-Performance-Fähigkeiten empfiehlt sich AbletonLive vor allem für Acts zum Beispiel aus Dance, Electronica, Techno oder Hip Hop, die ihre Produktionen zusätzlich auch direkt in Echtzeit und mit extra Kreativ-Spielraum auf der Bühne performen möchten.

Ableton Live:

FL Studio Digital Audio Workstation DAW

Versionen:

All, Signature, Producer, Fruity

Fruity Loops Studio

Vor allem durch seine simple, Step Sequencer- und Pattern-basierte Herangehensweise hebt sich FL Studio von anderen DAWs ab. Der Clou: Im Gegensatz zu anderen DAW-Lösungen sitzt der Fokus beim Produzieren mit FL Studio primär nicht etwa auf dem Arrangement-Fenster mit allen Spuren darin, sondern zuerst beim sogenannten Channel Rack.

Daraus werden alle herein geladenen Audio-Dateien und virtuellen Instrumente in Gestalt von MIDI-Spuren angesteuert, und zwar via leicht verständlichem Step Sequencer. Dessen Programmierung erfolgt in Patterns, die dann im Arrangement-, beziehungsweise dem sogenannten Playlist-Fenster zu komepletten Songs zusammengebaut werden. Flexibel:

Die dortigen Spuren sind praktischerweise nicht an einen einzelnen Einsatzzweck gebunden und können beliebig mit Audio- oder MIDI-Daten bestückt werden – inklusive Automationsdaten.

Die finale Abmischung erfolgt dann schließlich im Mixer-Fenster. Seitens mitgelieferter Plug-ins und Sounds gibt es, ähnlich wie auch bei diversen anderen DAWs, insgesamt vier unterschiedlich umfangreiche Bundles. Wer zum Beispiel keine Audio-Clips und kein Audio-Recording sowie lediglich eine Basisausstattung an Effekt- und Klangerzeuger-Plug-ins benötigt, kann zunächst zur kleinsten, günstigsten Fruity Edition greifen. Gerade für Einsteiger, die  erst einmal nur mit den bereits enthaltenen Synthesizern und Konsorten loslegen möchten, macht dergleichen Sinn. 

Flexibel: Wer dann später aufstocken möchte, hat die Möglichkeit alle im FL Studio Online-Shop erhältlichen Plug-ins, Presets, Samples, Loops sowie Packs für den hauseigenen Synthesizer FLEX einzeln zu kaufen. Daneben lässt sich das Ganze zudem durch den praktischen AKAI Fire-Controller abrunden. Dieser wurde speziell für FL Studio entwickelt und verheisst dem User eine nochmals starke Workflow-Beschleunigung. Last, but not least gibt es für unterwegs zusätzlich noch die FL Studio Mobile-App. Damit lassen sich auch „on the road“ spontane Ideen mittels gewohnter Basis-Funktionalität festhalten, um sie später in FL Studio zu importieren und dort weiter auszuarbeiten. Auch lässt sich die App ihrerseits nochmals durch separate In-App-Features erweitern.

Apropos Erweiterung: Eine äußerst kundenfreundliche Update-Politik macht das Portfolio rund um FL Studio gegenüber anderen Herstellern nochmals attraktiver. Sprich: Wer einmal den Kaufpreis bezahlt hat, wird für alle zukünftigen Major-Updates nicht erneut zur Kasse gebeten und ist somit stets „safe“ in Sachen Neuerungen.

Summa summarum ist diese DAW vor allem durch ihre simple, Pattern-basierte Funktionsweise und die flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten durch ein großes hauseigenes Angebot an Plug-ins & Co. gerade für Einsteiger optimal. Dementsprechend beliebt ist sie daher speziell bei Dance- und Hip Hop-Producern, zu deren Arbeitsweise FL Studio einfach hervorragend passt. So zählen unter anderem Martin Garrix, Alan Walker oder Afrojack zu den zahlreichen, prominenten Mitgliedern der Fruity Loops-Community.

Fruity Loops:

Reaper

Reaper 6 ist wohl eine der günstigsten DAWs auf dem Markt, die zunächst mit einer fairen, übersichtlichen Preisphilosophie aufwartet. Einfach: Im Gegensatz zu den Mitbewerbern gibt es keine unterschiedlichen, verschieden umfangreich ausgestatteten Varianten oder Bundles zu kaufen. Stattdessen ist nur eine einzige, voll ausgestattete Version erhältlich, die für Privatanwender gerade mal schlappe 60,- US-Dollar kostet. 


Lediglich professionelle Anwender müssen den vollen Preis von 225,- US-Dollar zahlen und selbst dieser ist, gemessen an einer kommerziellen Nutzung nicht wirklich hoch.

Sprich: Durch eine berufliche Nutzung und damit einhergehende Einnahmen, ist der höhere Preis schnell wieder reingeholt. Zu alledem setzt der Hersteller Cockos freundlicherweise auf die Ehrlichkeit seiner Kunden und stellt es jedem frei, welche der beiden Kaufoptionen er letztlich nutzt – wirklich Kundenfreundlich also.

In puncto Features liefert Reaper eine solide Grundausstattung, die allerdings keine erweiterten Spezialfunktionen, wie Time Alignment oder Pitch Correction besitzt. Grundlegende Time Stretching- und Pitch Shifting-Fähigkeiten sind hingegen an Bord. Wer also darüber hinaus explizite Unterstützung zum Beispiel bei der Pitch-Korrektur oder der Timing-Anpassung von Vocals oder anderen Instrumenten benötigt, muss direkt zu üblichen externen Mitteln, wie Melodyne oder ReVocie Pro 4 greifen. Das ist zwar mit Zusatzkosten verbunden. Doch die Einbindung funktioniert dank bereits in Reaper integriertem ARA2-Support nahtlos direkt.

Darüber hinaus spielt die „keep it simple“-Philosophie hinter Reaper auch eine weitere Stärke aus. Da der Programm-Code ohne komplexe Extra-Funktionen sehr viel unkomplizierter ausfällt, läuft alles viel schneller und stabiler als manch andere mit tausend und einem Feature versehene DAW.

Apropos: Auch Reaper bietet ein mitgeliefertes Paket diverser Effekt- und Klangerzeuger-Plug-ins im hauseigenen Rea-Format. Zwar nicht ganz so zahlreich, wie bei manch anderer DAW lässt sich den beiliegende Fundus zunächst auch ohne teure Marken- mit Freeware-Plug-ins aus dem Netz ausbauen. Dank umfassender Kompatibilität zu VST, AU und Konsorten sowie internem Bridging alter 32 Bit-Plug-ins bietet sich hier ein weiterer, kleiner Vorteil gegenüber manch anderem „großen“ DAW-Kollegen. Zudem ist die einfache, übersichtlich strukturierte Bedienung ein weiterer Vorzug von Reaper. So gibt es statt verschiedener Arten von Spuren nur einen einzigen generellen Spurtyp, der für Audio, Instrumenten-Plug-ins und MIDI gleichzeitig fungiert. Beste Übersicht verschafft eine horizontale Zweiteilung des Bildschirms in zwei Bereiche. Oben befindet sich der Arrangement- und unten ein Mixer-Bereich. ​

n letzterem lassen sich via unten liegendem Tab-Dock zusätzlich weitere zentrale Fenster, wie Routing Matrix, Media Explorer oder Track Manager aufrufen. Praktische Extra-Features, wie eine Routing Direktansicht oder hilfreiche Mini-Ansichten von Insert-Effekten direkt neben dem Arrangement- sowie direkt im Mixer-Bereich tragen abermals zu besserer Übersicht und schnellerem Workflow bei.​

Kurzum: Wer eine super-günstige DAW mit allen wichtigen Grundfunktionen sucht, sollte sich Reaper unbedingt einmal näher anschauen.

Reaper:

Logic Pro

Logic gehört neben Cubase und Pro Tools zu den ältesten DAW-Programmen des Planeten. Ein großer Funktionsumfang ist da selbstredend Pflicht und noch dazu fällt der aufgerufene Preis mit 229,99 Euro im App Store recht moderat aus.


Dafür wird praktisch alles geboten, was auch bei den anderen, „großen“ Mitbewerbern zum Standardprogramm gehört. Obligatorische Features sind unter anderem Audio-, MIDI- und Instrumentenspuren in unbegrenzter Anzahl sowie flexible Audio-Bearbeitungsoptionen. 


So lassen sich mit den beiden hauseigenen Tools Flex Pitch und Flex Time Pitch- und Timing-Anpassungen vornehmen. Einzig eingebautes, automatisches Timing-Alignment, wie es beispielsweise zur Ausrichtung von Backing-Vocals ans Hauptstimmen-Timing hilfreich ist, ist (noch) nicht vorhanden. 

Dafür helfen andere Features, die Arbeitsabläufe zu erleichtern. So beschleunigt das neue Smart Tempo-Feature das Einfügen neuer Audio-Loops ins Projekt enorm, indem diese via Analyse sofort automatisch ans Projekt-Tempo angepasst werden.

Auch das Stapeln mehrerer Spuren zu praktischen Layer-Verbünden per Track Stack-Feature, Steuern mehrerer Instrumente gleichzeitig per Smart Controls oder schnelles Auswählen der besten Aufnahme-Takes via Quick Swipe Comping machen Logic schmackhaft - und boosten auch den Workflow.

Darüber hinaus ist auch in Logic X ein umfangreiches Paket an mitgelieferten Plug-ins und Sounds mit dabei. Nicht nur insgesamt 69 Effekt-Plug-ins, 23 Software-Instrumente sowie 9 MIDI-Plug-ins Sounds gehören zur Grundausstattung. Auch ist eine satte 63 Gigabyte (sic!) große Content-Library unzähliger Samples, mit unter anderem 10.000 Apple-Loops sowie 1000 EXS24 Sampler-Instrumenten mit von der werkseitigen Partie. Eine so reichhaltiges Sound-Arsenal verheisst selbstredend ein schier unerschöpfliches Kreativ-Potential.

Hilfreich: Darüber hinaus lässt sich Logic auch noch mittels dedizierter Remote-App von Tablet oder Smartphone fernsteuern. Einziger Wermutstropfen: Die Traditions-DAW läuft standesgemäß ausschließlich auf Apples Mac OS-Betriebssystem.

Dafür kann Logic jedoch neben einer großen Menge an zum Teil komplexen Features und Workflow-Beschleunigungen mit seiner wahrhaft riesigen Ausstaffierung allen voran an Sounds, aber auch mit zahlreichen Effekten und Klangerzeugern auftrumpfen. Gerade Letzteres macht Apples DAW-Lösung gerade für Pop- oder Dance-Produzenten, für die eine große Bibliothek verschiedenster Sounds wichtig ist, zu einer fulminanten Rundum-sorglos-Lösung.

Kurzum: Wer seine Producer-Karriere voll ausgestattet starten möchte, dem bietet sich an dieser Stelle eine echte Profi-Alternative zu einem wirklich fairen Kaufpreis.

Logic Pro:

Fazit

Der DAW-Markt hat für jeden Geschmack und Geldbeutel einiges zu bieten. Unser Testvergleich zeigt Dir anhand deiner Bedürfnisse, worauf Du vor dem Kauf alles achten solltest. Bist Du beispielsweise als Techno-Act unterwegs, der seine Produktionen auch live performen möchte, empfiehlt sich AbletonLive mit seinen Live Performance-Features sicherlich als erste Wahl.

Hast Du hingegen ein Fable für Vocal-lastigen Pop und Konsorten, bieten sich DAWs mit entsprechenden Pitch Correction- und Time Alignment-Funktionen an, wie Cubase Pro oder StudioOne.

Wer speziell zur Film- und Videovertonung das passende Tool sucht, für den eignen sich DAWs mit dementsprechenden Video-Fähigkeiten, wie Pro Tools Ultimate oder Cubase Pro. Dance- und Hip Hop-Producer werden hingegen ihren Fokus sicherlich vor allem auf einem reichhaltigen Paket an mitgelieferten Sounds und Plug-ins haben, was insbesondere Kandidaten, wie Logic, Fruity Loops FL Studio, AbletonLive oder Cubase Pro in petto haben.

Wer last, but not least die Budget-Grenzen eng gesteckt hat, sollte sich auf jeden Fall Reaper als günstigen Preis-Tipp näher anschauen. Darüber hinaus bieten kostenlose Lite-Versionen, allen voran StudioOne Prime komplette Recording-Basislösungen.

Diese besitzen eine mitunter nicht zu unterschätzende Grundausstattung und ermöglichen damit schmackhafte Einstiegsmöglichkeiten in die Welt der DAWs.

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