Homestudio Einrichten – Der XXL GUIDE zum eigenen Tonstudio
Vocals aufnehmen, die Gitarren-Riffs einzocken und den Song am Ende selbst abmischen: Dafür brauchst du kein teures Tonstudio, sondern ein Homestudio, das zu deiner Musik passt.
Das Wichtigste vorab:
Ein Homestudio ist dein eigener Arbeitsplatz zum Aufnehmen und Mischen zu Hause. Für den Start brauchst du fünf Dinge: Ein Audio Interface, ein Mikrofon, einen geschlossenen Kopfhörer, eine DAW und das Zubehör vom Stativ bis zum Kabel. Studiomonitore und ein MIDI-Keyboard kommen dazu, sobald du ernsthaft mischst oder Keyboards und Beats einspielst.
Christian Benner empfiehlt für den Einstieg das Focusrite Scarlett 2i2, das Rode NT1 und den Beyerdynamic DT 770 PRO, weil die drei zusammen sauber klingen und mit deinem Können mitwachsen.
Meine Empfehlungen im Überblick:
- Grundausstattung
- Erweiterung
Alle 7 Empfehlungen basieren auf meiner eigenen Studio-Erfahrung. Kein Equipment, das ich nicht selbst kenne oder eingesetzt habe.
Jeder Musiker hat schon einmal davon geträumt, Musik und Vocals im eigenen Studio aufzunehmen und unabhängig von einem Produzenten einen einmaligen Sound zu kreieren. Beim Kauf geht es mir um einen fairen Preis, ohne Abstriche in der Qualität zu machen. Schritt für Schritt hakst du jetzt die wichtigsten Komponenten ab. Wie du danach deine ersten Songs aufnimmst, zeige ich dir im Bereich Aufnehmen lernen.
Grundausstattung: Diese 5 Dinge brauchst du immer
Ob Live-Musiker, Singer/Songwriter oder Band: Das Equipment macht den klanglichen Unterschied. Die gute Nachricht ist, dass die Grundausstattung für ordentliche Aufnahmen kein Vermögen kostet.
Setze dir ein festes Budget. Entscheide niemals aus falschem Stolz und schlage dein Budget nicht schon für das Mikrofon auf den Kopf. Bereits deine Musik oder dein Genre wirkt sich auf das Equipment aus. Anschlüsse, Mikrofon und Aufnahmegeräte müssen nicht unbedingt teuer sein, um gute Ergebnisse zu erzielen. Großartige Aufnahmen haben etwas mit Know-how und Feingefühl zu tun.
Unerfahrene Produzenten, die sich nicht mit ihrem Equipment befassen, erzielen selbst mit den besten Highend-Mikrofonen keine klanglich überzeugenden Ergebnisse. Aber genau dafür habe ich ja diese Musikproduktion Webseite ins Leben gerufen.
Reicht dein Computer?
Den Computer hast du in den meisten Fällen schon. Damit du ohne Verzögerung aufnehmen kannst, kommt es auf drei Sachen an: Arbeitsspeicher, Prozessor und die Anschlüsse fürs Interface. USB-C oder Thunderbolt sind heute Standard, Firewire ist überholt. Ist dein Rechner älter als 10 Jahre und wurde zwischendurch nie aufgerüstet, dann ist es Zeit für einen neuen.
1) Schnelles und leistungsstarkes Interface
Das Audio Interface ist einfach nur eine externe Soundkarte. Es wandelt das analoge Signal von deinem Mikrofon oder deiner Gitarre in ein digitales Signal um. Es macht also Nullen und Einsen daraus, sodass dein Computer weiß, wie deine Gitarre klingt. Auf dem Rückweg wandelt es dein Projekt wieder zurück, damit du es auf Kopfhörer und Boxen abhören kannst.
Darauf solltest du achten:
Beim Audio Interface setze ich auf das Focusrite Scarlett. Das Scarlett 2i2 bringt zwei Eingänge für Mikrofon oder Instrument mit, dazu 48 V, einen Kopfhörerausgang und zwei Ausgänge für Monitore. Praktisch für den Einstieg sind Auto Gain und Clip Safe: Das Interface stellt den Aufnahmepegel selbst ein und fängt Übersteuerungen ab, bevor sie in der Aufnahme landen. Wie du den Pegel trotzdem selbst im Griff behältst, zeige ich dir im Tutorial Aufnahmepegel richtig einstellen.
Wenn du mit der ganzen Band aufnehmen willst, reichen zwei Eingänge nicht mehr. Wie viele du dann brauchst, steht in Band aufnehmen. Und wer seine Gitarre über einen Profiling-Amp wie den Kemper einspielt, kommt ganz ohne Mikrofon vor dem Amp aus.
2) Das optimale Studiomikrofon
Das zentrale Hilfsmittel zur Aufnahme der Stimme und Instrumente ist das Mikrofon. Hier lohnt es sich, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. So holst du solide Ergebnisse aus den Vocals.
Mikrofon zum Singen
Großmembranmikrofone mit Nierencharakteristik sind bestens geeignet für Gesangsaufnahmen. Über eine Phantomspeisung von 48 V wird das Mikrofon angetrieben.
Diese Studio-Mikrofone hängen in einer Spinne im Stativ, um den Körperschall außen vor zu lassen. Vor dem Studiomikro platzierst du einen Popfilter. Er dämpft impulshafte und tiefe Frequenzen, gerade bei harten Konsonanten wie den P-Lauten.
Der Klassiker: Rode NT1. Ich selbst besitze zwei Stück vom NT1-A. Das baut Rode heute nicht mehr, sein Nachfolger ist das Rode NT1 in der 5. Generation. Es ist ein Großmembran-Kondensatormikrofon mit Niere, das du per XLR ans Interface oder per USB-C direkt an den Rechner anschließt. Im Karton stecken die Spinne mit integriertem Popschutz, ein 6 m langes XLR-Kabel und ein USB-C-Kabel. Ein Stativ liegt nicht bei, das findest du unten beim Zubehör.
Mit dem NT1 nimmst du nicht nur deine Stimme, sondern auch Instrumente, Akustikgitarren oder Flügel auf. Darüber hinaus dient dieses Mikrofon auch als Overhead.
Ist dein Raum akustisch wenig behandelt, nimmt ein Kondensatormikrofon alles auf, auch das, was du nicht hören willst. Ein dynamisches Mikrofon wie das Shure SM7B nimmt deutlich weniger Raum mit auf. Wie du deine Vocals dann sauber aufnimmst, steht in Gesang aufnehmen.
3) Studio Kopfhörer für eine lineare Wiedergabe
Für Aufnahmen im Homestudio brauchst du einen geschlossenen oder zumindest halb geschlossenen Kopfhörer. Bei einem offenen Kopfhörer landet der Klick von deinen Ohren direkt mit im Mikrofon.
Wenn du auf Monitorboxen verzichten möchtest, dann solltest du beim Kopfhörer bitte nicht sparen. Wer in einer akustisch schlechten Umgebung arbeitet, kann seinen Kopfhörer umso mehr als Referenz nutzen.
Ich habe seit Jahren den Beyerdynamic DT 770 PRO in der Version mit 250 Ohm. Den gibt es auch mit 80 Ohm, ich würde dir aber immer 250 Ohm empfehlen, weil er wesentlich brillanter ist. Der Unterschied ist vor allem die Lautstärke: Die 250-Ohm-Version braucht einen guten Kopfhörerverstärker. Den hast du, wenn du ein ordentliches Audio Interface ausgewählt hast.
Auch wenn er im Bassbereich leicht färbt, ist er immer noch einer meiner Lieblinge. Die Polster lassen sich super simpel abnehmen und waschen. Ich sag's dir: Seit über 12 Jahren hat noch keiner irgendwelche Mucken gemacht.
4) DAW, Plugins und VST: Deine Software
Es gibt unendlich viele Software, die du nutzen kannst. Da muss jeder für sich seine eigene Software finden, die auf seine Ansprüche passt. Ich bin zum Beispiel ein Fan von Pro Tools, weil ich darauf gelernt habe und hauptsächlich Band-Recordings mache. Von Apple gibt es Logic, und für Windows-Nutzer ist Cubase eine Riesenkiste. Keine professionelle Software ist Audacity. Damit kann man ein bisschen Sprachaufnahmen machen, aber du kannst dein Signal nicht professionell bearbeiten.
Deine DAW sollte auf jeden Fall grundlegende Werkzeuge mitbringen: EQ, Kompressor, De-Esser, Hall und Delay.
Sechs DAWs, mit denen du im Homestudio nichts falsch machst, siehst du hier im Überblick. Kostenlos startest du mit LUNA von Universal Audio, Reaper kommt ohne Abo aus und Logic Pro gibt es nur für den Mac. Welche DAW zu dir passt, vergleiche ich ausführlich im DAW-Ratgeber.
Plugins und VST. Plugins und virtuelle Instrumente erweitern deine DAW um Effekte, Synthesizer und Drums. Bevor du Geld für Plugins ausgibst, schau erst, was deine DAW schon mitbringt. Wenn du ein Interface oder Keyboard kaufst, prüf außerdem, ob eine Software-Lizenz dabei ist. Gute Werkzeuge ohne Kosten findest du in meiner Liste kostenlose Plugins. Und wenn du ohne eigene Aufnahme üben willst, nimm dir kostenlose Multitracks.
TIPP: In vielen Fällen macht es Sinn, einen zweiten Computerbildschirm anzuschaffen. Klar, der übergroße Flatscreen bildet alles auf einem Blick ab. Dennoch ist dieser Screen oftmals auch sehr teuer.
5) Kabel, Stativ und Zubehör
Das Zubehör fehlt oft im ersten Warenkorb, dabei brauchst du es vom ersten Tag an.
Erweiterung: Wenn du mischen oder Keyboards einspielen willst
Mit der Grundausstattung nimmst du auf und hörst sauber ab. Die nächsten beiden Stationen lohnen sich, wenn du deine Songs ernsthaft mischst oder Keyboard-Parts und Beats einspielst.
6) Monitor für detaillierte Sounds
Wenn du Platz zu Hause hast, auch mal ein bisschen lauter aufdrehen kannst und keine Nachbarn gegen die Wände klopfen, dann solltest du dir Monitorboxen anlegen. Wer mischen möchte, braucht die passenden Studiomonitore dazu.
Welche Monitorboxen passen, hängt immer von der Größe deines Raums ab. Je kleiner dein Studio ist, umso kleiner sollten auch die Monitorboxen sein. Klein heißt für mich 5 Zoll. Mit 6 oder 8 Zoll nimmt der Bassanteil im Raum zu und führt zu einem verfälschten Hörsignal.
Ein super Beispiel: Du mischst in deinem Raum und der Mix klingt richtig fett und hat Bums ohne Ende. Dann gehst du ins Auto und das Ding ist total dünn, kein Dampf dahinter. Dann weißt du, du hast stehende Wellen in deinem Raum und deine Abhöre ist vielleicht doch ein bisschen überdimensioniert.
Empfehlung: Kleinere Räume sollten auch mit kleineren Lautsprechern ausgestattet werden. Je größer der Lautsprecher, umso mehr Basswiedergabe hast du, was in kleinen Räumen schnell zu einem verfälschten Sound führt.
Grundsätzlich lassen sich aktive von passiven Monitoren unterscheiden. Passive Monitore brauchen nochmals einen Verstärker, den aktive Monitore schon integriert haben.
Für kleine Räume empfehle ich die M-Audio BX5 D3. Die aktiven 5-Zöller haben eine Bassabsenkung für die Aufstellung nah an der Wand und eine LED vorne, die dir zeigt, wann du im Sweetspot sitzt. Du brauchst ein Paar, der Preis in der Box gilt je Stück. Wie du danach auf diesen Boxen mischst, erkläre ich im Bereich Mixing.
7) Tonstudio einrichten: MIDI-Controller und Keyboards
Ehrlich gesagt: Wenn du nur singst oder mit der Band Gitarre, Bass und Drums aufnimmst, brauchst du am Anfang kein MIDI-Keyboard. Spannend wird es, sobald du Keyboard-Parts, Streicher oder Drums über virtuelle Instrumente einspielst.
Wenn man überlegt, wieviel Platz analoge Synthesizer und Keyboards einnehmen, macht die Kombination aus virtuellen Instrumenten und einem MIDI-Controller schon mehr Sinn. Du sparst damit enorm viel Geld und jede Menge Platz.
Achte auf die Anschlagdynamik und darauf, ob noch Pads oder Potis mit drauf sind. Wenn du nicht gerade Pianist bist oder wirklich hochwertig Klavier einspielen möchtest, dann findest du im günstigeren Preissegment auf jeden Fall eine gute Auswahl.
Mein Tipp für den Einstieg ist das M-Audio Oxygen 49 in der fünften Generation: 49 anschlagdynamische Tasten, acht Pads, acht Regler und neun Fader, mit denen du Transport, Lautstärke und Aufnahme in deiner DAW ohne Maus steuerst. Strom kommt über USB, ein Softwarepaket liegt bei.
Kleines Tonstudio zu Hause: Raum, Tisch und Akustik
Dann ist es Zeit, den Fokus auf den vorhandenen Raum zu legen. Leider vernachlässigen viele genau diesen Schritt und vergeben sich Potenziale, die im Studio Equipment stecken. Wer seinen Raum durchdacht einrichtet, macht den klanglichen Unterschied und erspart sich unnötige Frustration.
Home Studio bauen: So sieht der perfekte Raum aus
Das stellt sich im Wohnraum immer etwas schwierig dar. Luxus ist hier in den meisten Fällen schon ein eigener Raum. Andernfalls gilt der Grundsatz, das zu nehmen, was du bekommst. Ein erster Faktor sind die Lärmquellen des Alltags, die deine Mikrofone gnadenlos mit aufnehmen:
- vorbeifahrende Autos
- der Nachbarshund
- Wasserleitungen
- Wind und Regen
Entscheide dich für den ruhigsten Raum, der abgeschottet ist und auch deine Nachbarn nicht gerade in Tobsucht verfallen lässt. Du solltest die Möglichkeit haben, zu jeder Tages- und Nachtzeit zu arbeiten, ohne dass dir jemand aufs Dach steigt.
Schritt für Schritt: Die Akustik im Homestudio
Boden: Absolut egal für deine Raumakustik, ernsthaft. Wer sich darüber Gedanken macht, hat absolut keine Ahnung. Die Messwerte sind so gering und irrelevant, das wird dir jeder Akustiker bestätigen.
Das ideale Heimstudio besitzt eine hohe Decke, möglichst asymmetrische Wände und eine ungleiche Oberfläche. Es wäre jedoch fatal, im privaten Rahmen von diesem Optimum auszugehen. Der deutsche Handwerker hält einfach überall seine Wasserwaage ran. Isso.
Danach folgt die akustische Behandlung, um eine grundsolide Akustik zu erreichen. Hier von optimalen Bedingungen zu reden, wäre absolut utopisch. Wie du Absorber für wenig Geld selbst baust, steht in Absorber selber bauen.
Tisch und Abhörposition
In das Homestudio gehört der Studiotisch mit dem Stuhl im Zentrum. Symmetrie heißt hier das Zauberwort. Du solltest mit diesen Komponenten anfangen und alles andere daran orientieren.
Die Monitorachsen sollten sich auf Kopfhöhe befinden. Spezielle Studiotische bringen dafür mehrere Ebenen mit, alternativ nimmst du Boxenstative, die die Monitore vom Tisch entkoppeln. In der heimischen Umgebung nutzen die meisten einen Raum gleichzeitig für Aufnahmen und Mixing. Der Fokus sollte dabei auf der Abhörposition für Mix und Bearbeitung liegen.
Ob dir dein Raum beim Bass etwas vormacht, siehst du an der tonalen Balance deines Mixes. Die misst der Mix-Check kostenlos im Browser.
Was kostet ein Homestudio?
Die ehrliche Antwort hängt davon ab, was du aufnehmen willst. In der Tabelle siehst du drei Stufen mit den Geräten aus diesem Ratgeber. Einen Computer hast du dabei meistens schon.
| Station | AufnehmenVocals und Gitarre | Mischendazu Studiomonitore | Komplettdazu MIDI-Keyboard |
|---|---|---|---|
| Audio Interface | ab 189 € | ab 189 € | ab 189 € |
| Mikrofon | ab 183 € | ab 183 € | ab 183 € |
| Kopfhörer | ab 149 € | ab 149 € | ab 149 € |
| DAW (REAPER) | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Stativ und XLR-Kabel | ab 65 € | ab 65 € | ab 65 € |
| Studiomonitore (Paar) | – | ab 218 € | ab 218 € |
| MIDI-Keyboard | – | – | ab 139 € |
| Zusammen | ab 586 € | ab 804 € | ab 943 € |
Darunter findest du die Grundausstattung als fertiges Set, alle Geräte einzeln bei Thomann oder Amazon.

Meine Empfehlung
Homestudio-Grundausstattung
Für Vocals und Gitarre zu Hause empfiehlt Christian Benner das Focusrite Scarlett 2i2 mit dem Rode NT1 und dem Beyerdynamic DT 770 PRO. Die drei klingen zusammen sauber, Stativ und XLR-Kabel sind gleich dabei, damit du am ersten Tag aufnehmen kannst. Willst du mehr als zwei Spuren gleichzeitig aufnehmen, etwa ein ganzes Schlagzeug, brauchst du ein Interface mit mehr Eingängen.
Warum Preis-Leistung: Jedes Teil ist ein Einstiegsgerät, das du auch nach Jahren nicht austauschen musst. Reaper läuft ohne Abo auf Mac, Windows und Linux.
Einzeln nachlesen: Audio Interface · Mikrofon · Kopfhörer · DAW · Zubehör

Meine Empfehlung
Erweiterung zum Mischen und Einspielen
Wenn du deine Songs selbst mischst, ergänzt du die Grundausstattung um die M-Audio BX5 D3 und das M-Audio Oxygen 49. Die Monitore zeigen dir, wie dein Mix im Raum klingt, mit dem Keyboard spielst du Klavier und Synthesizer ein. Mit 5 Zoll passen die BX5 D3 in kleine Räume, 6 oder 8 Zoll bringen dort zu viel Bass.
Warum Preis-Leistung: Die BX5 D3 bringen eine Einstellung für die Aufstellung nah an der Wand mit. Das Oxygen 49 bringt dafür 49 anschlagdynamische Tasten, 8 Pads und 9 Fader mit.
Einzeln nachlesen: Studiomonitore · MIDI-Keyboard
Häufige Fragen zum Homestudio
Was brauche ich für ein Homestudio?
Für den Start brauchst du fünf Dinge: Ein Audio Interface, ein Mikrofon, einen geschlossenen Kopfhörer, eine DAW und Zubehör wie Stativ und Kabel. Einen Computer hast du meistens schon. Studiomonitore und ein MIDI-Keyboard sind die Erweiterung, wenn du mischst oder Keyboards einspielst.
Was kostet ein Homestudio?
Das hängt davon ab, was du aufnehmen willst. Die Grundausstattung aus Interface, Mikrofon, Kopfhörer und Zubehör liegt im Einstiegsbereich, mit Studiomonitoren und MIDI-Keyboard kommt etwas dazu. Die aktuellen Preise je Stufe stehen in der Tabelle oben.
Wie richte ich ein kleines Tonstudio zu Hause ein?
Nimm den ruhigsten Raum, den du hast. Stell den Studiotisch mit dem Stuhl ins Zentrum, Symmetrie heißt hier das Zauberwort. Die Monitore stehen auf Kopfhöhe und in kleinen Räumen reichen 5-Zoll-Boxen.
Reicht ein Kopfhörer oder brauche ich Studiomonitore?
Für den Anfang reicht ein guter geschlossener Kopfhörer, zum Aufnehmen brauchst du ihn ohnehin. Wenn du auf Monitorboxen verzichtest, solltest du beim Kopfhörer nicht sparen. Studiomonitore lohnen sich, sobald du ernsthaft mischst und in deinem Raum auch mal lauter aufdrehen kannst.
Brauche ich einen eigenen Raum?
Nein. Ein eigener Raum ist Luxus, die meisten nehmen im selben Raum auf, in dem sie auch mischen. Wichtiger sind wenig Lärm von außen und eine grundsolide Akustik.
Welche DAW ist für Einsteiger gut?
Die, mit der du gern arbeitest. Wichtig ist, dass sie EQ, Kompressor, De-Esser, Hall und Delay mitbringt. Kostenlos einsteigen kannst du mit LUNA von Universal Audio, ohne Abo mit Reaper. Cubase, Pro Tools, Logic Pro und Fender Studio Pro, früher Studio One, sind die großen Namen, die dich auch später nicht ausbremsen.
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