Free VST Plugins Download

Free VST Plugins - Die XXL Liste 2021

Warum viel Geld investieren, wenn doch das Netz ein überaus großes Angebot an Freeware-Plug-Ins bereithält. Nicht nur zum Einstieg in die Welt der Musikproduktion macht es Sinn, zuallererst kostenfrei erhältliche Software auszuchecken.

Einziger Haken: Angesichts der großen Angebots-Fülle dauert es erst einmal lange, bis das Gewünschte in ersehnter Qualität gefunden ist. Doch kein Panik, denn wir haben für Dich die besten kostenlosen Free VST-Plug-Ins recherchiert und in unserer Free VST-Bestenliste zusammengestellt.

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Hol dir die XXL Liste -

Free VST Pluguns


Equalizer

Dreiband-EQ: Blue Cat Audio TripleEQ

Wenn simple Eingriffe ins Frequenzspektrum gefragt sind, liegt der Griff zum TripleEQ nahe. Der schlanke Dreiband-EQ von Blue Cat Audio besitzt zu diesem Zweck drei flexible Frequenzbänder, nämlich ein Glocken-, ein Highshelf- sowie ein Lowshelf-Band.

Als besonderes Schmankerl bietet er zudem die Möglichkeit, nicht nur den rechten und linken Stereo-Kanal, sondern auch Mono-Mitten- und Stereo-Seitensignal separat zu bearbeiten.

Grafischer EQ: Voxengo Marvel (Linear Phase EQ)

Mit dem Marvel GEQ stellen Voxengo einen besonders sauber, da linear-phasig arbeitenden parametrischen EQ zum kostenlosen Download bereit.

Der Clou: Insgesamt 16 Bänder auf fixen, jedoch mit Bedacht ausgewählten Frequenzbereichen stehen für blitzschnelle Eingriffe zur Verfügung. Als besonderer Clou ist neben herkömmlichem Stereo-Processing auch M/S- sowie 5.1-Bearbeitung möglich.

Parametrischer EQ: IKJB QRange

QRange von IKJB ist ein linear-phasig arbeitender, parametrischer EQ, dessen zwölf Bänder große Flexibilität bieten. So kann jedes Einzel-Band nicht nur nach Belieben als Cut- Peak- oder Shelf-Filter verwendet werden.

Auch lässt sich jedes Band individuell sowohl zur Stereo-, Mitten- und Seitensignalbearbeitung, als auch zur separaten Bearbeitung des rechten oder linken Stereo-Kanals einsetzen

Dynamischer EQ: TDR Nova

Wenn es darum geht, störende Frequenzbereiche nur dann im Zaum zu halten, wenn ihr Pegel einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, sind dynamische Eqs das Mittel der Wahl. 

Nova bietet insgesamt vier separate, dynamische EQ-Bänder, die neben allen wichtigen Features sogar Dry/Wet Mix für parallel Processing in petto haben. Zudem sind noch praktische High- und Lowcut-Filter mit von der Partie – und das alles für umsonst.

Vintage-EQ: Analog Obsession Rare Pultec

Der Pultec EQP-1A gehört neben Neve 1073 & Co. zu den bedeutsamsten Vintage-EQs und darf in keinem Studio fehlen. 


Der Rare Eq von Analog Obsession klingt dank True Component & Circuit Modeling authentisch und verhilft beispielsweise Vocals mit seinem High Band zu noch mehr Durchsetzungsfähigkeit und „teurem“ Höhenglanz. Oder wie wäre es mit noch fetterem Bass dank sogenanntem Pultec-Trick, indem Du gleichzeitig nicht nur am Boost-, sondern auch noch am Atten-Regler schraubst?


Auch lässt sich jedes Band individuell sowohl zur Stereo-, Mitten- und Seitensignalbearbeitung, als auch zur separaten Bearbeitung des rechten oder linken Stereo-Kanals einsetzen

Dynamikbearbeitung (Kompressoren, Limiter & Co

Transient Designer: FLUX Bittersweet

Um nachträglich den Anschlag oder Ausklang von Signalen zu bearbeiten, sind Transient Designer das Mittel der Wahl. Mit Bittersweet gelingt das besonders gut. Zusätzlich zur reinen Punch-Vergößerung und -Zurücknahme besitzt das clevere Plug-In nämlich noch clevere Möglichkeiten zur Feineinstellung.

So wird nicht nur der Ausgangspegel automatisch angepasst, sondern es können zudem auch das Ansprechverhalten sowie das Zeitfenster für die Transienten-Analyse eingestellt werden.

Mastering-Kompressor: TDR Kotelnikov

Blitzsaubere, unauffällige Dynamikbearbeitung speziell für´s Mastering sowie den Einsatz als Bus-Kompressor bietet Kotelnikov. Gegenüber der kostenpflichtigen, etwas umfangreicheren GE-Version wartet dessen Free-Variante bereits mit äußerst hilfreichen Features auf.

So sind unter anderem Dry-Mix für Parallel-Kompression, Sidechain-Filter gegen zu starkes Ansprechen durch tiefe Frequenzen oder separate Peak- und RMS-abhängige Release-Justagen mit an Bord.

Multiband-Kompressor: Xfer Records OTT

Multiband-Kompressoren sind eine echte Waffe, wenn es darum geht, Tracks richtig laut abzumischen und zu mastern. OTT macht da keine Ausnahme und bietet oberfetten Sound zum Nulltarif.

Mit seinen drei individuell einstellbaren Kompressor-Bändern ermöglicht das clevere Free-Plug-In von Xfer Records durch genauste, frequenzabhängige Dynamikreduktion maximale Lautheit.

Modulation

Phaser: Adam Szabo Phazor

Phaser werden mit Vorliebe eingesetzt, um zum Beispiel Gitarren oder Synthesizer-Sounds mittels Phasenmodulation bewegter klingen zu lassen. Ein prominentes Beispiel ist Jean-Michel Jarres „Oxygene 6“, wo der „spacig“ klingende Effekt auf den Synth-Pads eines der String-Synthesizer des Altmeisters zu hören ist.


Adam Szabos Phazor-Plug-In, das nebenbei bemerkt dem Phaser-Effekt des legendären Synthesizers Access Virus nachempfunden ist, macht genau solches Spezial-Processing im Handumdrehen möglich.

Flanger: TAL Flanger

Flanger arbeiten zwar nach einem ähnlichen Prinzip, klingen jedoch nicht so „wooshy“, wie Phaser. Auch mit Flanger-Effekten lassen sich zum Beispiel vornehmlich Gitarren und Fender Rhodes E-Pianos mit dezent-coolen Bewegungen versehen.

Das sorgt für mehr Lebendigkeit und Retro-Charme. Der TAL Flanger hat dazu alle notwendigen Features für volle Modulations-Kontrolle an Bord.

Chorus: Blue Cat Audio - Blue Cat's Chorus

Ein weiterer, wichtiger Modulations-Effekt ist der Chorus. Ursprünglich entwickelt, um gerade Stimmen so klingen zu lassen, als ob der Vokalist mit sich selbst im Chor singt, lassen sich damit Signale gefühlt breiter und dicker machen. 

Der Blue Cat´s Chorus ermöglicht eine breite Palette an Chorus-Sounds von dezenter Verbreiterung bis hin zu drastischem FX-„Blubbern“.

Distortion & Sättigung

Waveshaping-Distortion: Melda Production 

Waveshaping ist ein mächtiges Werkzeug, wenn es um die Erzeugung individueller Verzerrungs-Sounds geht. Der MWaveShaper bietet dazu ein XY-Koordinatensystem, in dem sich nach Lust und Laune Shaping-Knotenpunkte einzeichnen lassen, mithilfe derer sich das Signal entsprechend klanglich verformen und zurechtstauchen lässt.

Saturation: Klanghelm IVGI

Je nach dem, klingen Einzelinstrumente sowie auch komplette Mischungen mit sanfter Oberton-Sättigung einfach besser. 

Klanglich wie ein althergebrachtes Analog-Mischpult aufgestellt, bietet Klanghelm IVGI dazu die passende Möglichkeit Signale entsprechend mit Verzerrungen anzureichern. Je nach Bedarf reicht die Verzerrungs-Palette von zart bis hart - ganz wie es die jeweilige Sättigungs-Situation erfordert.

Bit Crusher: Audec Music Crush

Bitcrusher gehören in Sachen Verzerrung und als Special-Effekt in jeden DAW-Baukasten. Dezent dosiert klingen damit Signale sogleich nach altem Hardware-Sampler oder bei stärkerem Einsatz ordentlich digital verzerrt oder gar „zerstört“. Klassischerweise meistert Crush diese Aufgaben angenehm minimalistisch mit Bit-Tiefen- und Sample-Rate-Einstellung - zuzüglich Dry/Wet-Mix- und Ausgangs-Volume-Regelung.

Virtuelle Gitarren-Amps: Mercuriall

Mercuriall bieten nicht nur kostenpflichtige, sondern auf ihrer „Free Stuff“-Seite auch kostenfreie Software für E-Gitarristen an - und zwar gleich mehrere. Gleich vier Stomp Box-, vier Amp- und zwei verschiedene Lautsprecher-Emulationen stehen zum Download bereit. 

Kurzum: Diese Plug-In-Sammlung verspricht eine schöne, virtuelle Gitarren-Rig-Grundausstattung „für lau“.

Hall & Delay

Hall: Zynaptic Subspace

Keine Frage: Hall ist einer der allerwichtigsten Effekte für praktisch jede Produktion. Mit Subspace liefert Zynaptic nicht nur ein kostenloses, sondern darüber hinaus auch besonders einfach zu bedienendes Reverb-Plug-In.


Schön einfach: Vier verschiedene Hallräume mit unterschiedlichen, fixen Nachhallzeiten können ausgewählt werden, allerdings ohne jegliche Einstellparameter. Einzig die richtige Beimischung lässt sich mittels Dry-Wet-Regelung einjustieren.

Delay: Voxengo Tempodelay

Gleich hinter virtuellen Hall-Gerätschaften rangieren in Sachen Raumeindruck Delay-Plug-Ins. Gerade solche in Stereo-Ausführung, wie das Tempodelay von Voxengo verhelfen Instrumenten durch pfiffige Rechts-Links-Wiederholungen zu mehr Räumlichkeit. 

​Features, wie separate Delay-Einheiten für rechts und links, Host-Tempo Synchronisation, getrennte Dry/Wet-Justage sowie zahleiche sonstige Einstellmöglichkeiten machen dieses Plug-In zu einem der besten kostenlosen Delays.

Metering

Analyzer: Voxengo SPAN

Manche Probleme in Mix oder Master lassen sich am besten mithilfe eines Frequenz-Analyzers identifizieren - so wie SPAN. Dieser zeichnet sich durch eine flexibel einstellbare Frequenzanzeige mit frei skalierbarem Plug-In-Fenster aus für beste, detaillierte Übersicht. Abgerundet wird das Ganze von einem Korrelationsgradmesser, zahlreichen zur Verfügung stehenden Pegelmess-Skalen sowie diversen Feineinstellungen.

Kurzum: Mit diesem vielseitigen Analyse-Werkzeug lässt sich for free so mancher Mix- oder Master-Schwachstelle auf die Schliche kommen.

VU-Meter: TB Pro Audio mvMeter 2

Für effektives Gain Staging sind VU-Meter, wie das kostenlose mvMeter 2 ein klasse Geheimtipp, insbesondere zur cleveren Abstimmung von Kickdrum und Bassline. Unser


Mix-Tipp: Lade das VU-Meter auf der Mix-Summe und pegle die Kick so ein, dass die Nadel -3 dB nicht überschreitet. Mische anschließend die Bassline so laut hinzu, das beides bei 0 dB landet. In den meisten Fällen sorgt das für ideale Balance zwischen Bassdrum und Bass.

Da zudem 0 dB auf der VU-Meter-Anzeige in Wirklichkeit -18 dB sind, befindet sich die Summe beide Signale – selbst bei Hinzufügung der restlichen Instrumente im Mix – stets in einem Übersteuerungs-freien Rahmen.

Spezial Tools & Verschiedenes

Channelstrips: HOFA System Basic

HOFA bieten einen extrem vielseitigen Channelstrip-Baukasten nach dem Modularprinzip an. Dessen kostenlose Basisversion bietet bereits zahlreiche, wenn auch zum Teil abgespeckte Module.

Neben Kompressor, 1-Band-EQ, Distortion oder Plate-Hall sind auch zahlreiche praktische Helferlein, wie Gain-, Meter-, PitchMicro-, PinkNoise- oder Mid/Side-Modul mit von der Partie.


Bass Enhancer: Metric Halo MH Thumb

Wenn Deine Kickdrum oder Deine Bassline mehr Bass brauchen, hilft Dir garantiert den kostenlosen MH Thumb von Metric Halo. Dabei handelt es sich um einen Bass Enhancer oder, wie der Hersteller selbst sagt, einen „Percussive Subharmonic Synth“.


Der Clou: Das Plug-In analysiert das Audiosignal und fügt künstlich dementsprechende, tiefe Signalanteile hinzu. Gleich zwei Oszillatoren stehen zur Verfügung, die sich unter anderem in Intensität und Frequenz genau einstellen lassen.

Kurzum: Dieser kleine Helfer lässt im Handumdrehen die Wände wackeln.

Pitch Korrektur á la Autotune: Melda MautoPitch

Wer den berühmten „Cher“-, beziehungsweise Autotune-Effekt haben möchte, wie ihn aktuell auch viele Hip Hop-Produktionen verwenden, dem bietet MautoPitch eine tolle und gleichzeitig kostenlose Lösung.

Mit wenigen Handgriffen erlaubt das praktische Plug-In gerade bei Vocals rasche „ad hoc“ Pitch-Korrektur. Als zusätzliches Kreativ-Feature befindet sich zudem noch ein cleverer Formant-Shifter mit an Bord.

Stereo-Verbreiterung: Polyverse Wider

Ein Puzzle-Teil für oberfetten Sound, ob für extrabreite EDM-Synths oder weite Gitarrenwände, sind spezielle Tools zur Stereo-Verbreiterung. Polyverse Wider macht genau das und führt mit ultra-einfacher Bedienung schnell zum gewünschten Breitklang.

Das Plug-In setzt dazu eine clevere Kombination aus All-Pass- und Kammfiltereffekten ein, die gleichzeitig das Mono-Signal in der Mitte unberührt lassen. Das sorgt für volle Mono-Kompatibiliät und verringert die Gefahr, dem Gesamt-Mix Schaden zuzfügen.

Virtuelle Instrumente

Synthesizer: Tytel Helm

Helm ist eine exzellent klingendes Synthesizer-Plug-In, das einiges an Klangformungs-Möglichkeiten zu bieten hat. So lassen sich die klassischen Wellenformen der Oszillator-Sektion nicht nur mit gängigen Sektionen, wie Filter, Distortion, Hüllkurven sowie Hall und Delay formen.

Auch stehen Spezial-Abteilungen, wie Formant-Filter und Distortion bereit, um das Oszillator-Signal in die Mangel zu nehmen. Abgerundet wird das Ganze durch zahlreiche Werks-Presets, die jede Menge vorgefertigtes Sound-Material bereit halten.

Wave-Morphing-Synthesizer: U-He Zebralette

Wenn Deine Kickdrum oder Deine Bassline mehr Bass brauchen, hilft Dir garantiert den kostenlosen MH Thumb von Metric Halo. Dabei handelt es sich um einen Bass Enhancer oder, wie der Hersteller selbst sagt, einen „Percussive Subharmonic Synth“.


Der Clou: Das Plug-In analysiert das Audiosignal und fügt künstlich dementsprechende, tiefe Signalanteile hinzu. Gleich zwei Oszillatoren stehen zur Verfügung, die sich unter anderem in Intensität und Frequenz genau einstellen lassen.

Kurzum: Dieser kleine Helfer lässt im Handumdrehen die Wände wackeln.

Sample-Workstation: Zampler

Der Zampler ist ein simples Sample-Instrument, das mit dem SFZ-Format arbeitet und im Auftrag des BEAT Magazins entwickelt wurde. Auf einer eigens geschaffenen Zampler-Homepage ist zusätzlich zum werkseitigen Factory Content nicht nur ein großes Angebot an kostenpflichtigen Erweiterungen erhältlich.


Auch stehen dort neun kostenfreie Libraries als Downloads bereit. Zu alledem lassen sich auch andere Sample-Bibliotheken im SFZ-Format laden. Darüber hinaus  erhalten BEAT-Leser mit jeder neuen Ausgabe je eine neue, zusätzliche Zampler-Library auf der beiliegenden Heft-DVD.

Sample-Pianos: Bitsonic Keyzone Classic

Wenn top klingende Klaviere und Flügel benötigt werden, kostet dergleichen meist eine Stange Geld. Keyzone Classic hingegen serviert gleich fünf verschiedene Tasteninstrumente auf einen Streich zum Nulltarif. 

Mit von der Partie sind ein Klavier, ein Yamaha- und ein Steinway-Flügel, sowie ein FM- und ein Fender Rhodes E-Piano, die allesamt durch vollmundig-fetten sowie authentisch detaillierten Klang bestechen.

Retro-Workstation: Sonic Charge Cyclone

(aka Yamaha TX16W)

Ähnlich wie der Zampler arbeitet auch Cyclone mit dem SFZ-Format und ist eine frei downloadbare Emulation des ersten 19-Zoll Hardware-Samplers von Yamaha. Der TX16W kam bereits 1988 auf den Markt und bringt in Gestalt des Cyclone auch heute noch retro-coolen 12 Bit-Charme ins Studio.


Der Clou: Der obige Link führt in die entsprechende Abteilung des Sonic Charge Online-Forums. Dort findet sich neben dem Plug-In selbst auch noch eine ganze Fülle an ebenfalls kostenlosen Sound-Bänken sowie allen wichtigen Infos.

Virtuelle Drum Machines: FXpansion Geist Lite

Zur Grundausstattung einer Klangerzeuger-Sammlung gehört selbstverständlich auch eine zünftige Drum Machine. Für lau liefern FXpansion mit GeistLite eine eingeschränkte Version ihres Drum-Computer-Flaggschiffs Geist.

Die wichtigsten Features, wie die Sektionen Pad/Layers oder der Pattern-Sequencer sind vorhanden und ermöglichen handfestes Arbeiten an Beats mit diesem praktischen Tool. Erhältlich ist das Plug-In entweder unter dem obigen Link oder aber im Paket mit zahlreichen Extra-Sounds. Letzteres gibt es auf folgender Facebook-Seite des BEAT Magazins 

Vocoder: TAL Vocoder

Wer nach klassischen Vocoder-Sounds sucht, wird bei TAL kostenfrei fündig. Einfach das TAL Vocoder-Plug-In auf die betreffende Vocal-Spur laden und dann den Ausgang einer separaten MIDI-Spur auf den MIDI-Eingang des TAL Vocoders routen. Schon lassen sich darüber die gewünschten Roboter-Melodien oder -Harmonien einspielen.

String-Synthesizer: Full Bucket Deputy

Wir erinnern uns: Ging es vorhin in Sachen Phaser um dessen Effekt-Behandlung eines String-Synthesizers, geht es nun vielmehr um letztere Instrumentengattung. Dergleichen klassische Synth-Klänge liefert Deputy inklusive eingebauter Phaser- und Ensemble-Effekte, mit denen schon Jean-Michel Jarre seine wohlige String-Pads in neue Sphären brachte.

Sample-Mellotron: Tronsonic Expressive Tron

Nur für NI Kontakt:

Für all diejenigen, die bereits im Besitz der Vollversion von Native Instruments Kontakt sind, haben Tronsonic mit ihrem Mellotron-Abbild eine äußerst schmackhafte Vintage-Erweiterung in petto – für lau.

Das Mellotron kann sozusagen als erster Sampler überhaupt bezeichnet werden. Es enthielt unter anderem Einzeltöne von Violine, Trompete oder Flöten, die auf Tonbandschleifen vorhanden waren.


Kult-Klang: Beim Drücken einer Taste wurde dann die für den entsprechenden Ton Schleife abgespielt, was einen ganz eigentümlichen, charismatischen Sound mit sich bringt.

Bonus Tipp: Native Instruments Komplete Start 

Komplett-Austattung for free:

Als Einstieg in die Welt virtueller Instrumente und Effekte ist diese kostenlose Software-Sammlung das Non-Plus-Ultra. Als tollen „Anschmecker“ hat sich die renommierte Software-Schmiede nicht lumpen lassen und ein fulminantes Best-Of-Paket aus ihrer Produktpalette zusammengestellt. 


So beinhaltet die Einsteiger-Studio Suite über 2000 hochwertige Sounds, 16 virtuelle Instrumente in Profi-Qualität zuzüglich Effekte, Loops und Samples.

Die VST Plugins Datenbank

Noch mehr kostenlose Plugins findest du hier:

Fazit

Besonders für Einsteiger ist der Start mit kostenlosen Plugins eine gute Alternative zu den kostenpflichtigen Markenprodukten. Investiere hier lieber ein wenig mehr in dein Studio Equipment. Anfangs ist es besonders wichtig die grundlegenden Werkzeuge zu verstehen.

Das war noch nie so einfach wie in der heutigen digitalen Zeit, wo Geräte / Plugins frei zugänglich und in unendlicher Zahl einsetzbar sind. Also nutzte diese Chance und fokussiere dich auf die Werkzeuge, die dir kostenlos zu verfügung stehen, um dein Wissen weiter auszubauen. 

Christian Benner

Über den Autor:

Christian ist Dipl. Audioengineer und hat die Initiative Homerecording1x1 ins Leben gerufen, um Musikern und ambitionierten Homerecordern eine deutschsprachige Plattform zu geben, die ganz klare Anleitungen zum Thema Recording & Mixing auf den Punkt bringt.


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